Gesund schlafen – so geht’s!

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit schlafen. In dieser Zeit verarbeiten wir die wachen zwei Drittel unseres Alltags und regenerieren uns. Gesunder Schlaf ist deshalb besonders wichtig. Was macht gesunden Schlaf aus? Wir geben nützliche Tipps!
Gesund schlafen - Tipps

Gut geschlafen?

Während der Nacht arbeitet unser Körper emsig, um sich physisch und psychisch von den Strapazen des Tages zu erholen – der wohlverdiente tägliche Rückzug von der Welt.Schlafmangel kann schwere Folgen haben, von Kopfschmerzen über Konzentrationsstörungen bis zu einer höheren Infektionsanfälligkeit.
Von gutem Schlaf sprechen wir intuitiv dann, wenn wir keine Probleme mit dem Einschlafen haben, ohne Unterbrechung durchschlafen und erholt und voller Energie aufwachen. Aber stimmt diese Intuition? Durch zu schlafen ist nicht gleichzusetzen mit erholsamen Schlaf denn, wir erinnern uns zwar meist nicht daran, wachen aber bis zu 30 Mal pro Nacht kurz auf. Entgegen dem weit verbreiteten Mythos hängt die Erholsamkeit nicht vom Schlafzeitpunkt ab. Die ersten 3-4 Stunden sind die erholsamsten, weil in dieser ersten Hälfte der meiste Tiefschlaf stattfindet – unabhängig davon, wann man zu Bett geht.
Schlafgewohnheiten ändern sich im Laufe des Lebens. Neugeborene schlafen bis zu 16 Stunden am Tag, Erwachsene durchschnittlich zwischen 7 und 8 Stunden pro Tag. Im Alter verschiebt sich der Rhythmus etwas auf nächtliche 6 Stunden, die aber durch Nickerchen und Mittagsschlaf wieder auf ca. 8 ergänzt werden. Das Thema Schlafen ist recht komplex – aber ein paar einfache Regeln helfen:

Das perfekte Schlafzimmer

Für einen erholsamen Schlaf sollten Sie auf verschiedene Raumfaktoren achten – hier die wichtigsten Tipps:
Gut gebettet – Richten Sie sich eine optimale Schlafstätte ein. Die Matratze sollte punktelastisch aber insgesamt tendenziell hart sein, die Bettdecke wärmend und atmungsaktiv. Achten Sie im Winter darauf, nicht zu schwitzen – das Material sollte die Feuchtigkeit wieder an die Luft abgegeben, damit Ihr Körper trocken bleibt und Ihnen die Verdunstungskälte nicht zu schaffen macht. Naturmaterialien wie Schafschurwolle, Daunen oder Naturhaar sind dafür besonders gut. Eine Auflage sorgt für Wärme von unten her. Nachtwäsche empfiehlt sich aus hygienischen Gründen – diese sollte aber auch nicht zu warm sein.

  • Reizarmes Ambiente – Das Schlafzimmer sollte ein ruhiges Ambiente haben, also leise und dunkel sein. Verzichten Sie auf elektrische Geräte, unnötige Möbelstücke oder aufregende Farben. Drehen Sie Ihren Wecker so, dass Sie die Uhrzeit nicht im Blickfeld haben – das erzeugt nur Stress bezüglich ein- und durchschlafen.
  • Arbeit bleibt draußen – das Schlafzimmer ist zum Schlafen da. Nehmen Sie keine Arbeitsunterlagen mit – so verbindet Ihre Psyche den Raum ausschließlich mit Schlafen, was das Einschlafen erleichtert.
  • Kühl und Frisch – Sorgen Sie mit einer kühlen Temperatur (16 bis 18°C) und den richtigen Zimmerpflanzen (mehr dazu im Beitrag „Zimmerpflanzen für ein gesundes Raumklima“) für ein optimales Raumklima und lüften Sie vor dem Schlafengehen vollständig durch!
  • Luftfeuchtigkeit – Die Luft sollte nicht weniger als 45% Feuchtigkeit enthalten, damit die Schleimhäute der Atemwege nicht austrocknen und Sie morgens mit Halsschmerzen und Heiserkeit aufwachen. Um die Schleimhäute vorbeugend zu befeuchten, bestellen Sie sich eine kostenlose Probepackung isla moos oder bei akuten Beschwerden isla med und für Kinder isla junior – hier geht’s zur Probepackung. Noch mehr zum Thema Raumklima finden Sie bei „Gesundes Klima im Kinderzimmer“ und „Erkältungsfaktor Raumluft“.

Gut und gesund schlafen – so geht’s!

  • Zur Ruhe kommen – vermeiden Sie aufregende Diskussionen oder aufregende elektronische Unterhaltung wie Fernsehen. Auch sollen Sie Licht mit hohem Blauanteil vermeiden, denn dieses bringt Ihr Gemüt in einen hellwachen Zustand.
  • Seien Sie aktiv – Sport, Bewegung an der frischen Luft und Tageslicht erzeugen am Abend ein angenehmes Gefühl der Müdigkeit. Auch ein erotisches Schäferstündchen erleichtert das Einschlafen.
  • Schlafenszeit-Ritual – eine gewohnheitsmäßige Tätigkeit vor dem Zu-Bett-Gehen hilft dem Organismus, sich rechtzeitig auf den Schlaf einzustellen und Einschlafproblemen vorzubeugen. Gewöhnen Sie sich beispielsweise an, jeden Abend noch in Ruhe zu lesen und Kräutertee zu trinken.
  • Regelmäßiger Rhythmus – Der Körper hält einen genauen Wach-Schlaf-Rhythmus ein, der die Schlafqualität stark beeinflusst. Stimmen die Bedingungen, pendelt sich dieser auch nach einer Zeitumstellung ganz von selbst ein. Sorgen Sie dafür, dass Ihrer Schlafroutine (auch am Wochenende) nichts in die Quere kommt.
  • Nicht voll zu Bett – Essen Sie zwei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen keine größere Mahlzeit. Das belastet den Organismus und lenkt ihn von der eigentlichen Arbeit der Nacht ab.
  • Entspannt einschlafen – mit Entspannungsübungen wie Yoga oder autogenem Training helfen Sie sich selbst zur Ruhe zu kommen und erleichtern das Einschlafen. Wenn Sie einmal nicht einschlafen können, stehen Sie wieder auf und lenken Sie sich mit einer Beschäftigung ab. Denn sich zum Schlafen zwingen zu wollen ist kontraproduktiv und erzeugt einen Teufelskreis.

Schlafen Sie gut – mit diesen Tipps wünschen wir Ihnen einen guten und erholsamen Schlaf!

Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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