Pollenallergie: Heuschnupfen und Halsbeschwerden

Jeder vierte Österreicher hat eine Pollenallergie und kämpft mit einer rinnenden Nase, tränenden Augen und kratzendem Hals. Die Zahl der Allergiker steigt in den letzten Jahren. Was sind die Gründe für die allergische Reaktion und was trägt dazu bei, dass immer mehr Menschen an einer Allergie erkranken? Diesen Fragen möchten wir auf den Grund gehen.
Heuschnupfen und Halsbeschwerden

Pollenallergie und Heuschnupfen – was ist das überhaupt?

Die Rhinokonjunktivitis, wie der Heuschnupfen (allergischer Schnupfen mit geröteten und juckenden Augen) wissenschaftlich genannt wird, ist eine Immunreaktion des Körpers auf Blütenstaub (Pollen), die in der Luft unterwegs sind. Diese Reaktion ist eigentlich unnötig. Denn die Pollen stellen selbst keine Bedrohung für die Gesundheit dar.

Durch eine genetische Veranlagung und durch den Kontakt mit Pollen kommt es aber dazu, dass der Körper eine Allergie entwickelt und auf die Pollen heftig reagiert.  Er setzt die gesamte Abwehrmannschaft ein, um die harmlosen Pollen wieder loszuwerden.

Dabei werden Histamine ausgeschüttet. Diese verursachen eine Rötung und Schwellung von Nasenschleimhaut und Augenbindehaut sowie eine Entzündungsreaktion. Letztere ruft auch Halsbeschwerden wie geschwollene, trockene Mund- und Rachenschleimhäute hervor.

Allergiker haben mehrere Monate im Jahr mit diesen Symptomen zu kämpfen. Je nachdem, was gerade blüht und auf welche Pflanzensamen sie allergisch sind, häufig z.B. auf Hasel, Grauesche, Erle, Birke etc. 2018 setzte der Pollenflug besonders früh ein. Das milde Wetter zu Jahresbeginn hat dafür gesorgt, dass Hasel und Erle ca. zwei Wochen früher als sonst ihre Pollen in die Luft versendeten.

Mit Heuschnupfen nicht genug – oft kommt es zu sogenannten Kreuzreaktionen, d.h. die Betroffenen sind nicht nur auf die Pollenallergene, sondern auch auf Nahrungsmittel allergisch, deren Eiweiße eine ähnliche Struktur haben. Menschen, die auf Birke, Erle und Hasel reagieren, tun dies auch bei grünen Äpfeln bzw. Wal-, Hasel- und Erdnüssen. Bei einer Gräser-Allergie kann es zu Kreuzreaktionen auf Hülsenfrüchte und Getreide kommen und bei Kräutern auf rohes Gemüse oder auf Gewürze wie Curry oder Paprika.

Maßnahmen und Therapie

Wie man sich als Allergiker die Pollenzeit mit Hausmitteln erträglicher gestalten kann, können Sie in unserem Blogbeitrag „Die Pollen fliegen wieder – Allergiesymptome lindern“ nachlesen. isla moos kann auch einen wichtigen Beitrag zur Linderung der Allergie leisten. Oft sind nämlich nicht nur Nase und Augen betroffen, sondern auch der Mund- und Rachenraum. isla bildet auf den gereizten Schleimhäuten einen Schutzfilm, befeuchtet diese und lindert Halskratzen, Räusperzwang und Juckreiz. Antihistaminika, die oft gegen die allergische Reaktion eingenommen werden, können Mundtrockenheit als Nebeneffekt verursachen. Hier hat sich isla als sehr bewährt – es hilft, diesem Nebeneffekt entgegenzuwirken. Bestellen Sie sich hier gleich eine kostenlose isla Probepackung!

Leider gibt es gegen Allergien keine wirksamen Langzeit-Therapien. Man kann sich zwar mit Medikamenten Linderung verschaffen oder mit der Immuntherapie über einen gewissen Zeitraum beschwerdefrei halten, aber es gibt kein Heilmittel, das die allergische Reaktion vollständig und nachhaltig verschwinden lässt.

Warum gibt es Pollenallergie?

Warum diese Überreaktion des Immunsystems zustande kommt und warum es immer mehr Allergiker gibt – dafür werden verschiedene Gründe vermutet, deren Einfluss aber nicht restlos geklärt ist.

Ein wichtiger Faktor ist die genetische Veranlagung. Wenn man Verwandte hat, die Allergiker sind, ist man selbst eher gefährdet, auch eine Allergie zu entwickeln. Wenn beide Elternteile allergisch sind, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 60 bis 80 Prozent.

Ein weiterer Faktor ist die Umwelt. Wir entwickeln die Allergie nur dann, wenn wir den Pollen wiederholt ausgesetzt sind. Wie viele Pollen in der Luft sind und in welchem Zeitraum, hängt stark vom Wetter ab. Auch der Klimawandel spielt den Allergien in die Hände. Die insgesamt milderen Temperaturen sorgen häufig dafür, dass sich die Pollenflugzeit verlängert. Die Sträucher beginnen früher zu blühen und die Gräser hören später auf. Auch Pflanzen, die es vor 100 Jahren in unseren Breitengraden nicht gab, sind problematisch, besonders z.B. Ambrosia (auch Ragweed genannt), mit dem Allergiker besonders heftig zu kämpfen haben.

Ein dritter Faktor sind gehobene Hygienestandards. Es könnte sein, dass unserem Immunsystem die Reize fehlen, um sich richtig auszubilden. Das Immunsystem ist sozusagen unterfordert und reagiert unangemessen heftig auf die harmlosen Pollen. In Lebensumgebungen, wo der Mensch weniger „steril“ lebt, gibt es auch weniger Allergiker, z.B. in ländlichen Bereichen oder auch in Entwicklungsländern. Obwohl auch in Entwicklungsländern wie Asien immer mehr Menschen Allergien entwickeln. Die Indizien für diese Hypothese sind also keineswegs eindeutig.

Auch der Lebensstil und eine veränderte Nahrungsmittelaufnahme kann eine Allergie begünstigen. Bei Migranten, die in ihrer Heimat keine Allergie hatten, wurde beobachtet, dass sie nach zwei Jahren Aufenthalt in der neuen Heimat in einem Industrieland das gleiche Risiko aufweisen, eine Allergie zu bekommen, wie Einheimische.

Leider wissen wir also über die komplexen Ursachen der Allergien nicht genug, um ihnen nachhaltig entgegenwirken zu können. Ganz hilflos sind wir allerdings auch nicht – gibt es doch verschiedenste Möglichkeiten, die Symptome zu lindern, z.B. auch mit isla.

Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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