Unsere Stimme bleibt ein Leben lang einzigartig und eindeutig erkennbar. Im Laufe des Lebens macht die Stimme mit uns den natürlichen Alterungsprozess mit – wie und warum sich die Stimme im Alter verändert, betrachten wir in diesem Blogbeitrag.
Stimme im Alter isla Blog

Die Stimme altert mit

Irgendwann stellt jeder in einem gewissen Alter fest: „Ich klinge nicht mehr ganz wie früher.“ oder „Ich kann nicht so kräftig reden“ oder „Ich singe nicht mehr so hoch.“

Schuld daran ist die sogenannte Stimmlippen-Atrophie. Die Stimmlippen werden dünner und schwingen deshalb nicht mehr so voluminös. Mit dem Älterwerden verändert sich das Bindegewebe im Körper – auch im Kehlkopf, wo der Knorpel verknöchert und man die feinen Muskeln nicht mehr so fein koordinieren kann. Allgemein ist der Stimmapparat nicht mehr so elastisch.

Wenn die Muskeln die Stimmritze nicht mehr ganz schließen können, entweicht mehr Luft ohne die Stimmlippen zum Schwingen gebracht zu haben. Das Sprechen wird anstrengender und der Klang dadurch gepresster.

Allgemein klingt die Altersstimme oft eher kraftlos, leise, matt, heiser, behaucht, brüchig oder zittrig.

Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Stimmen werden durch hormonelle Veränderungen geringer. Frauen klingen mit dem Alter tiefer, Männer tendenziell höher.

 

Singstimme im Alter 

Beim Singen wird die Stimme stärker beansprucht als beim Sprechen. Deshalb machen sich Alterserscheinungen der Stimme hier früher bemerkbar. Längere Gesangspausen werden wichtiger, da die Stimme nicht mehr so belastbar ist und länger braucht, sich zu erholen.

Die Singstimme verliert an Wendigkeit, d.h. schnellere Tonfolgen werden schwieriger, und man kann einen Ton durch eine reduzierte Lungenfunktion nicht mehr so lange halten.

Mit dem richtigen Training lässt sich die Stimme aber lange kräftig erhalten. Außerdem kann man das Repertoire ja den Veränderungen anpassen.

 

Sprechstimme im Alter

Beim Sprechen wird die Stimme nicht so stark gefordert wie beim Singen, aber auch hier macht sich das Alter irgendwann bemerkbar. Es kann sein, dass sich mit dem Alter auch ein jahrelanger falscher Gebrauch der Stimme zu Buche schlägt. Bei Männern kann es vorkommen, dass die Stimme in den sogenannten Greisendiskant oder Fistelstimme umschlägt. Oft ist das Sprechen mit dem Alter von zunehmender Anstrengung oder auch Heiserkeit geprägt.

Als unangenehme Folge wird das Teilnehmen am sozialen Leben immer schwieriger.

Die Unterscheidung, ob eine Veränderung der Stimme im Alter „normal“ ist oder „krankhaft“ (Presbyphonie), kann darüber entscheiden, ob eine Behandlung von der Kasse übernommen wird. Doch wie lässt sich die Stimme fit erhalten oder welche Behandlungsansätze gibt es?

 

Anti/Pro-Aging: Operieren, therapieren oder trainieren

Der Alterungsprozess gehört zum Leben dazu und muss nicht wie eine „Krankheit“ behandelt werden. Trotzdem können Alterserscheinungen der Stimme störend sein und sich negativ auf unseren Alltag auswirken. Die Konstitution der Stimme kann man auf verschiedene Arten verbessern.

Einerseits beugt man mit einem gesunden Lebensstil vor (abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Schlaf, Verzicht auf Rauchen, Alkohol in Maßen) und durch regelmäßige Übung (Bewegung, Sport, Singen im Chor, etc.).

Durch gezieltes Training an Atmung, Haltung und Artikulation kann man die Stimmlippenmasse auf- und Fehlspannungen abbauen, um ein richtiges, unangestrengtes Sprechen und Singen zu erreichen. Der allgemeinen Gesundheit ist ein konsequentes Stimmtraining auch zuträglich – gemeinsames Singen hellt die Stimmung auf und stärkt das Immunsystem.

 

Andererseits gibt auch Herangehensweisen, welche die Stimme operativ „verjüngen“ (Hyaluronsäure, Kollagen, Unterfütterung mit körpereigenem Fett, Hormongaben). Das kann durchaus eine Erleichterung sein, ist aber oft keine Therapie mit dauerhaft anhaltender Wirkung.

Mit einem gesunden Lebensstil und kontinuierlicher Arbeit an sich selbst fahren Sie langfristig sicher besser.

 

isla® pflegt die Stimme

Auch die Stimmpflege spielt beim Vorbeugen gegen Alterserscheinungen der Stimme eine Rolle. Die Schleimhäute sollten durch ausreichend Flüssigkeitszufuhr feucht gehalten werden. Dabei kann auch isla® unterstützen – durch die enthaltenen Schleimstoffe befeuchtet es die Schleimhäute intensiv und bildet einen Schutz vor äußeren Reizen.

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Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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