Stress & Stimme

In unserem hektischen Alltag ist Stress allgegenwärtig. Der Stress kann sich auch auf verschiedene Weise auf unsere Stimme auswirken. In diesem Beitrag schauen wir uns diesen Zusammenhang genauer an und geben Tipps, wie man Stress aus der Stimme bewusst herausnimmt und so entspannt besser klingt.
Stress und Stimme

Stimm-Stress – wen betrifft das?

Besonders macht sich Stress in der Stimme bei jenen bemerkbar, die ohnehin im Beruf viel sprechen müssen. Gerade Lehrer müssen z.B. nicht nur stressige Situationen meistern, sondern dabei auch noch gegen Lärmfaktoren anschreien. Aber auch bei Präsentationen, im Kundenkontakt oder im Verkauf ist die Stimme ein entscheidender Faktor, wo sich hörbarer Stress in der Stimme ungünstig und verunsichernd auf die Geschäftsbeziehung auswirken kann.

Die Stimme, ein Muskel

Unser Stimmapparat, wo wir die Töne zum Sprechen oder Singen erzeugen, besteht aus mehreren Elementen, die eng zusammenarbeiten. Der Kehlkopfübernimmt hier eine wichtige Funktion. Im Kehlkopf sitzen die Stimmlippen. Das sind paarig angeordnete Muskelstränge, die zur Stimmbildung aneinandergedrückt werden. Mit dem Ausatmen versetzen wir sie in Schwingung und erzeugen einen Ton.

Anspannung ist hörbar

Die Stimm-Muskeln können entspannt oder stärker angespannt sein – wie andere Muskeln auch. Diesen Spannungszustand der Stimme hören wir unmittelbar. Und hier sind wir beim Zusammenhang zwischen Stress und Stimme angelangt. Stress führt zu körperlicher Anspannung und diese macht sich direkt in der Stimme bemerkbar – dann klingt unsere Stimme unsicher, gepresst, höher als sonst oder sogar kratzig oder heiser.

Aber nicht nur das unmittelbare Klangbild hat damit zu tun – Stress führt bei der Stimme zu vielfältigen Beschwerden. Stress kann anhaltende oder wiederkehrende Heiserkeit, Räusperzwang, ein Gefühl der Enge oder Trockenheit – den bekannten Frosch im Hals – zur Folge haben und allgemein zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit der Stimme führen.

Wo die Anspannung sitzt

Da die Stimme mit anderen Muskeln verbunden ist, wird sie von verschiedenen Bereichen des Körpers beeinflusst. Stress und das für unsere Gesellschaft übliche lange Sitzen führt typischerweise in bestimmten Bereichen zu einem Spannungsgeschehen: im Nacken- und Schulterbereich, im Kiefer und der Zunge und in der Körpermitte, im Brust- und Bauchbereich oderan oberflächlicheren, schnelleren Atmung.

Stimme ist hörbare Körpersprache

Ob Sie aufrecht oder gekrümmt, locker oder verkrampft dastehen, ob Sie sich starr oder beweglich sind, stehen, sitzen oder liegen – all das hat daran Teil, wie Ihre Stimme klingt. Deshalb sollten Sie auf beim Sprechen auf jeden Fall Ihre Körpersprache miteinbeziehen.

Das Schwierige daran ist, dass wir im Stresszustand zu sehr in einem Reagieren feststecken, also mehr auf Reize von außen achten und nicht bewusst mit unserem Körper verbunden sind.

Deswegen ist Achtsamkeit ein wichtiger erster Schritt, um die Stimme frei von körperlicher und seelischer Anspannung zu machen. Spüren Sie in sich hinein: Wie ist meine Atmung? Wie schnell rede ich? Stehe ich locker und aufrecht? Sind meine Schultern angespannt?

Stimme entlasten: sich spüren und entspannen

Versuchen Sie – und das kann ruhig etwas Übung erfordern – vom Reagieren ins Spüren zu kommen. So schaffen Sie sich einen Raum, in den Sie sich jederzeit „zurückziehen“ können, um sich mit sich selbst zu verbinden. Lassen Sie in diesem Raum z.B. auch Nervosität zu, um den Druck herauszunehmen. Indem Sie sich fragen „Wie schwer sind meine Schultern eigentlich gerade?“ nehmen Sie schon die erste Anspannung weg.

In einem zweiten Schritt fokussieren Sie bewusst darauf, die Anspannung loszulassen und in einen vertrauten Entspannungzustand zu kommen. Entspannen Sie Nacken, Schultern, Kiefer, Gesicht und atmen Sie ruhig ein und aus. So bestimmen Sie selbst aktiv darüber, ob Sie den Stress in Ihrer Stimme klingen lassen oder ob Sie aus Ihrer Mitte heraus entspannt und klar klingen.

Da wir automatisch mit unserem Gegenüber mitfühlen, überträgt sich Ihre Entspannung auch auf andere – und das wirkt sich auf der Beziehungsebene auf jeden Fall positiv aus.

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Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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