Wer raucht, belastet seine Stimme

Wer selber raucht oder einen Abend in einem verrauchten Lokal verbracht hat, kennt das: Man wacht in der Früh mit trockenem Mund und einem bitteren, metallischen Geschmack auf der Zunge auf. Dass Rauchen nicht gesund ist, ist hinlänglich bekannt. Aber was für eine Wirkung hat der Tabakkonsum speziell auf den Mund- und Rachenbereich?
Rauchen: Mund und Rachen

Rauchen: Wirkung auf Mund und Rachen

Ein HNO-Arzt erkennt die Spuren des Rauchens sofort: Nikotin auf den Nasenhaaren, ein trockener Hals, trockene, entzündete Stimmbänder und ein zäher Schleim auf der Schleimhaut. Durch das Rauchen werden die Schleimhäute ständig gereizt – der Tabakrauch greift sie an, schädigt oder zerstört sie sogar. Sie trocknen aus und reagieren mit Entzündungserscheinungen: Rötung, Schwellung und einer vermehrten Schleimproduktion. Der Schleim ist zäh und die Infektionsanfälligkeit gegenüber Bakterien und Viren erhöht. Die Dauerreizung zieht Husten und Halsschmerzen nach sich, welche vorerst nur gelegentlich auftreten. Wenn Schmerzen dann aber bestehen bleiben, ist das ein Zeichen für eine Schädigung der Schleimhaut. Um einer Austrocknung von Mund und Rachen entgegenzuwirken, hilft isla®hier können Sie sich eine kostenlose Probepackung bestellen!
Der beste Tipp gegen rauchbedingte Halsbeschwerden ist natürlich, mit dem Rauchen aufzuhören.

Rauchen und die Stimme

Für manche Sänger scheint Rauchen eine gewisse „gewünschte“ Stimmqualität zu fördern – eine rauhe, verruchte Reibeisen-Stimme hat z.B. im Blues oder Rock einen gewissen Appeal. Allerdings zu einem hohen Preis. Durch das Rauchen sind die Stimmbänder oft krankhaft verändert, es entwickeln sich mitunter Polypen oder hartnäckige Stimmknötchen.

Eine geschädigte Lunge erschwert die Stimmperformance natürlich ebenfalls sehr – wer ständig um Luft ringen muss, hat kein leistungsfähiges Stimm-Instrument zur Verfügung. Schade eigentlich, denn wenn man sie richtig behandelt, bleibt einem die Stimme ein Leben lang in Topform erhalten. SängerInnen sollten verrauchte Lokale als Auftrittsorte deshalb tunlichst meiden. Auch wenn man seine Stimme nicht zum Singen braucht: Raucher leiden oft unter chronischer Kehlkopfentzündung und – seien wir uns ehrlich – eine wirkliche Raucherstimme ist eher roboterhaft und leblos als sexy.

Heiserkeit ist ein Zeichen, dass mit der Stimme etwas nicht stimmt. Wenn Heiserkeit mehr als drei Wochen anhält oder anhaltende bzw. schlimmer werdende Halsschmerzen bestehen sollte man unbedingt zum HNO-Arzt gehen, um die Ursache abklären zu lassen. Denn dahinter kann gerade bei starken Rauchern eine schwerwiegende Erkrankung stecken.

Schlecht für die Mundhygiene

Raucher haben nicht nur einen beeinträchtigten Geruchs- und Geschmackssinn, sondern auch ungesündere Zähne. Speichel und Mundflora werden verändert. Schädliche Bakterien vermehren sich besser, gute hingegen – jene, die Giftstoffe zersetzen – werden gehemmt und sind in deutlich geringerer Zahl vorhanden. Dadurch begünstigt Rauchen Karies ebenso wie Mundgeruch. Durch die Austrocknung kann der Speichel seine Reinigungsfunktion, Essensreste und Keime wegzuspülen, nicht erfüllen. Nicht zuletzt sorgen übelriechende Partikel aus dem Tabakrauch selbst für schlechten Atem.

Auch für den Zahnhalteapparat (Zahnfleisch, Knochen und Zahnhaltefasern) bedeutet Rauchen nichts Gutes. Das Risiko für Parodontose ist 15-fach erhöht, auch Implantate halten schlechter.

Eine gute Nachricht gibt es aber doch: Die Mundflora kann sich wieder erholen. Die weit verbreitete Haltung à la „Jetzt is‘ es eh scho‘ wurscht“ ist ein Mythos – gesundheitlich lohnt es sich in jedem Alter, mit dem Rauchen aufzuhören!

 

Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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