Allergie – Was sagt die Forschung?

Die "Volkskrankheit Allergie", die sich am häufigsten als Heuschnupfen und Neurodermitis äußert, wird in der Forschung intensiv untersucht. Was wissen wir eigentlich heute über diese Erkrankung und wie sind die Aussichten auf Heilung?
Allergie - Was sagt die Forschung

Unterschätzte Krankheit in Zahlen

Allergien sind keine Kleinigkeit. Die direkten und indirekten Kosten in der EU werden auf 25 Mrd. Euro jährlich geschätzt. Heuschnupfen verursacht weltweit Kosten von 16,5 Mrd. Euro. Die Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen sind gravierend, jährlich müssen beispielsweise 30.000 Jugendliche ihre Ausbildung aufgrund ihrer Allergie abbrechen.

Die Krankheit verschlechtert nicht nur die Lebensqualität durch ein wenig Niesen und Tränen, sie kann ein ernsthaftes Beschwerdebild entwickeln. Wer nicht richtig therapiert, riskiert, dass die Krankheit sich weiterentwickelt. Man spricht von einem Etagenwechsel oder dem atopischen Marsch, d.h. die allergische Reaktion kann sich verändern und schwerwiegender werden, etwa von Schnupfen zu Asthma.

Allergie – eine Herausforderung für die Forschung

Wie man heute weiß, sind Allergien chronische Entzündungen als überschießende Reaktionen des Körpers auf an sich harmlose Umweltstoffe an den Kontaktflächen mit der Außenwelt – also an Haut, Augen, Atemwegen und Darm. Mehr dazu finden Sie auch in unserem Blog „Pollenallergie: Heuschnupfen und Halsbeschwerden“

Leider galt die Lage bei der Bekämpfung von Allergien bisher als nicht besonders erfolgreich. Man kann die Krankheit nicht heilen, also ihre Ursache nicht beseitigen, sondern nur die Symptome lindern. Auch vorbeugend können wir ihr noch nicht entgegentreten. Ob bei jemandem die Krankheit ausbrechen wird oder nicht, können wir nicht vorhersagen. Und schließlich gibt es keine Medikamente, die verhindern, dass Allergien chronisch werden bzw. dass ein Etagenwechsel stattfindet.

Aber jetzt die gute Nachricht! Die Allergie-Forschung hat in letzter Zeit große Fortschritte erzielt, die sich zwar noch nicht in den alltäglichen Behandlungsmethoden widerspiegeln, aber neue Perspektiven eröffnen.

Neue Ansätze in der Behandlung

Ein Ansatz der Behandlung ist das Lindern der Symptome, z.B. mit Augentropfen. Bei Halsbeschwerden haben sich auch isla® Halspastillen* bewährt: Bestellen Sie sich gleich hier Ihre kostenlose Probepackung!

Der andere Ansatz zielt auf die Ursachen ab, sowie auf die Abläufe der allergischen Reaktion. Derzeit werden neue, vielversprechende Behandlungsmethoden entwickelt. Denn die Medizin weiß immer genauer, wie eine allergische Reaktion auf molekularer Ebene abläuft. So kann besser in das Geschehen eingegriffen werden.

Stark vereinfacht gesagt, passiert bei einer Allergie Folgendes: Ein Allergen, z.B. ein Birkenpollen, dringt in den Körper ein, z.B. die Schleimhaut der Nase. Der Körper bildet daraufhin einen Antikörper, das Immunglobulin E (Sensibilisierung). Dieses veranlasst dann die Immunreaktion. Histamin wird ausgeschüttet und bewirkt eine Entzündungsreaktion.

An diesem Punkt setzen Antihistaminika oder Kortikoidsprays an. Sie stoppen die Entzündungsreaktion, verursachen aber auch Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit.

Ist die Allergie-Impfung die Lösung?

Auf eine langfristige Beschwerdefreiheit zielt die Hyposensibilisierung ab. Mit einer Immuntherapie (regelmäßige Injektionen oder auch Tabletten) will man erreichen, dass sich der Körper schrittweise gewöhnt und die Pollen nicht mehr als Feinde bekämpft. Chemisch veränderte Allergene, so genannte Allergoide, haben sich dabei bewährt, weil sie weniger Nebenwirkungen zeigen.

Laut der Hygienehypothese lernt das Immunsystem in einer zu hygienischen Umgebung nicht, zwischen gefährlichen und ungefährlichen Umweltstoffen zu unterscheiden. Anders gesagt, wer in der Kindheit einem gewissen Maß an „Dreck“(Keimen) ausgesetzt war, bleibt von Allergien verschont. Dementsprechend wird auch an einer Schluckimpfung gearbeitet, bei der bestimmte Bakterienstämme verabreicht werden, welche dann einen Allergieschutz hervorrufen.

Wiener Wissenschafter konnten einerseits zeigen, dass genetische Faktoren bestimmen, ob jemand eine Allergie entwickelt oder nicht. Andererseits sind sie der Überzeugung, dass gerade eine Revolution in der Allergologie bzw. ein Systemwechsel in den Behandlungsmöglichkeiten stattfindet. Aufgrund besserer Diagnostik, früherer Erkennung und treffenderer Vorhersage könnten wir bald effektiv gegen Allergien impfen, auch präventiv. Sie haben ein Präparat entwickelt, das die Wirkung des Immunglobulin E durch dessen Gegenspieler aufhebt und so ebenfalls die allergische Reaktion verhindert.

Die Aussichten darauf, dass Allergien in absehbarer Zeit wirklich geheilt werden können, sind also durchaus positiv!

 

Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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