Halsschmerzen werden meistens als Zeichen einer beginnenden Erkältung aus dem Kindergarten oder der Schule mit nach Hause gebracht. Durchschnittlich zehnmal pro Jahr ziehen sich Kinder eine Erkältung zu. Kein Wunder – das Immunsystem der Kleinen ist noch nicht so trainiert wie das der Erwachsenen!
Halsschmerzen bei Kindern

Mein Kind hat Halsschmerzen – warum?  

Meist beginnt es mit Kribbeln oder Kratzen im Hals, später können Schmerzen beim Sprechen oder Schluckbeschwerden dem Kind zu schaffen machen. Kleine Kinder können die Schmerzen aber leider nicht genau beschreiben – achten Sie darauf, ob Ihr Sprössling anders klingt, Schwierigkeiten beim Schlucken hat oder heiser ist.

Die Halsschmerzen sind ein Zeichen dafür, dass sich der Rachen gerade gegen Krankheitserreger wehrt. Entzündungszellen reizen die Schmerzrezeptoren und diese sind im Hals besonders zahlreich – deshalb tut es auch so weh.

Im Großteil der Fälle sind Halsschmerzen das erste Symptom einer normalen Erkältung, die meist von Rhinoviren verursacht wird. Mit Viren muss das Immunsystem selbstständig fertig werden. Halsschmerzen können aber auch von Bakterien hervorgerufen werden. Dieser Fall ist problematischer – die Erreger müssen mit einem Antibiotikum bekämpft werden.

Wann müssen wir zum Arzt?

Wenn sich die Beschwerden nach drei bis vier Tagen nicht gebessert haben, sollten Sie zum Arzt gehen, um die Beschwerden abklären zu lassen. Besonders bei zusätzlichen Symptomen wie: hohem Fieber, Schüttelfrost, fleckigen Veränderungen oder Verfärbungen im Rachen, einseitigen Schmerzen, geschwollenen Halslymphknoten oder bei Übelkeit und Erbrechen.

Denn hinter den Halsschmerzen kann ein z.B. ein grippaler Infekt, eine Mandelentzündung, Scharlach oder auch Mumps stecken. Wenn es sich allerdings um eine normale Erkältung handelt, können Sie ihr Kind leicht beim Gesundwerden unterstützen.

Wie kann ich meinem Kind helfen, gesund zu werden?

Nähe schenken

Das wichtigste Hausmittel für Kinder ist Berührung. Händchenhalten, Kopfstreicheln oder sanfte Massagen lösen besonders bei Kleinkindern und Babys intensive biochemische Reaktionen aus, die beruhigen und die Heilung fördern. Die Atmung vertieft sich, Stress wird reduziert und Heilprozesse werden unterstützt bzw. ins Rollen gebracht.

Atemwege immer feucht halten

Es sollte viel Wasser oder Tee getrunken werden und die Atemluft sollte nicht trocken sein. Bei Kindern ab 4 Jahren hilft auch isla junior – mit dem pflanzlichen Wirkstoff Isländisch Moos lindern die zuckerfreien Pastillen mit Erdbeergeschmack die Halsbeschwerden und helfen gereizten Schleimhäuten, sich zu regenerieren.
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Warmer oder kalter Halswickel

Wenn die Halsschmerzen sehr stark sind und Schluckbeschwerden bestehen, hilft ein kalter Halswickel. Dazu wird ein feuchtes, kühles Tuch (z.B. auch in Zitronen- oder Zwiebelsaft getränkt) um den Hals gelegt. Die Kälte sorgt für eine verstärkte Durchblutung und Schmerzlinderung. Nach maximal einer halben Stunde wird der Wickel wieder abgenommen. Der Wickel kann auch mit lauwarmem Wasser gemacht werden – je nachdem, was als angenehmer empfunden wird.

Gurgeln mit Salbeitee oder Salzwasser

Salbei wirkt leicht antiseptisch, befreit von Schleim und lindert die Schmerzen. Den Tee (ca. 1 TL, 15 Minuten Ziehzeit) abkühlen lassen und dann damit gurgeln. ½ TL Salzwasser auf einen Viertelliter Wasser wirkt als Gurgellösung ebenfalls schmerzlindernd und antiseptisch. Gurgeln ist allerdings erst für Kinder ab ca. 4 Jahren geeignet – üben Sie das Gurgeln mit dem kleinen Patienten vorher!

Teetrinken

Lindenblüten- und Kamillentee helfen gegen die Entzündung. 1 TL Teemischung mit kochendem Wasser übergießen, 5 min ziehen lassen, abseihen und mit ein wenig Honig (bei Babys unter 12 Monaten mit Agavendicksaft) süßen.

Hals schonen

Achten Sie weiter darauf, dass Ihr kleiner Krankensessel den Hals schont, also möglichst wenig spricht und eher durch die Nase atmet.

Vorbeugen

Mit ausreichend Schlaf, viel Bewegung an der frischen Luft und einer gesunden Ernährung wird auch das Immunsystem der Kleinen gestärkt – und regelmäßiges Händewaschen kann eine Ansteckung verhindern.

Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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