Meine Stimme – Klang der Seele

Wer einmal sehr heiser war und keine Stimme mehr hatte, weiß, wie wichtig dieses Organ eigentlich ist. Wenn sprechen ausgeschlossen ist und nicht einmal mehr ein zustimmendes "Mhm" geht, ist man von seinen Mitmenschen drastisch isoliert – kein gutes Gefühl. Wir wollen uns das Phänomen Stimme genauer ansehen. Was bedeutet sie uns und was verrät sie über uns?
Stimme und Persönlichkeit

Meine Stimme und ich

Ihre Stimme ist einzigartig – sogar so einzigartig, dass sie ein so zuverlässiges biometrisches Merkmal wie ein Fingerabdruck abgibt. Auch in der eigenen Wahrnehmung: Niemand kennt Ihre Stimme wie Sie selbst. Der Grund dafür ist, dass wir unsere eigene Stimme nicht nur über den Luftweg hören (vom Mund zum Ohr), sondern auch von innen (also durch die Knochen hindurch). Deshalb klingt Ihre Stimme für alle anderen Menschen anders als für Sie. Nämlich so, wie wenn Sie Ihre Stimme auf einer Aufnahme hören (z.B. bei einer Sprachnachricht) – und das ist für die meisten Menschen verblüffend und äußerst gewöhnungsbedürftig!

Viele Menschen (8 von 10) haben sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was ihnen ihre eigene Stimme bedeutet. Für sie ist die Stimme ein wichtiges Kommunikationswerkzeug, aber auch eine Visitenkarte, welche ihre Persönlichkeit widerspiegelt.

Als Kommunikationswerkzeug steht die Stimme bei vielen Berufen im Mittelpunkt. Nicht nur bei im Verkauf tätigen Personen, sondern auch bei Lehrern, Ärzten, Call-Center-Mitarbeitern und allen, die viel mit Menschen zu tun haben. Wir haben gefragt: „Wie sehr sind Sie auf Ihre Stimme angewiesen?“*: 58% antworteten, sie seien bei Vorträgen, Präsentationen und Tagungen, 67% bei der Arbeit grundsätzlich, und 68% im Privatleben stark bis sehr stark auf ihre Stimme angewiesen.
Mit der Stimme drückt man Freude, Ärger, Trauer und noch vieles mehr aus. Bei einem vertrauten Menschen erkennen wir an der Stimme schon nach ein paar Worten, wie es ihm eigentlich geht. Warum das so ist, haben Forscher herausgefunden.

Frauen, Männer, Spielräume

Vieles lässt sich aus Stimme und Sprechweise heraushören. Alter, Geschlecht und Herkunft spiegeln sich in der Stimme wider und selbst die Zeit, in der wir leben. Denn es gibt viele Faktoren, die sich auf den Klang der Stimme auswirken – Atmung, Haltung, allgemeine Körperspannung, grundsätzliche anatomische Voraussetzungen wie Kehlkopfgröße etc. und natürlich auch die Psyche.

Frauen- und Männerstimmen sind beispielsweise unterschiedlich hoch – aber der Spielraum, den wir zur Verfügung haben, ist sehr groß. Deswegen ist auch Veränderung je nach „Mode“ möglich. Vor 20 Jahren haben Frauen im Durchschnitt wesentlich höher gesprochen (bei 220 Hertz) – heute klingen sie um ca. zwei bis drei Halbtöne tiefer. Die Tonlage von Männern ist unverändert geblieben. Forscher bringen das mit der Emanzipation in Verbindung – signalisierten Frauen früher mit einer piepsigen Stimme „Ich brauche einen Beschützer“, wird heute mit einer tiefen Stimme Durchsetzungskraft und Verlässlichkeit vermittelt.
Auch Margret Thatcher hat sich die Psychologie der Stimme zunutze gemacht. Durch intensives Stimmtraining hat sie ihre Sprechtonlage um eine halbe Oktave gesenkt!

Stimme und Stimmung

Stimme und Sprechweise verraten noch viel mehr als grobe Eckdaten. Durch unsere Stimme kommt ein Teil unserer Persönlichkeit zum Ausdruck. Nicht die Augen sind der Spiegel der Seele, es ist die Stimme, davon sind Stimmforscher überzeugt. Im Unterschied zu Gestik und Mimik ist der Klang der Stimme nur schwer zu fälschen. Würden wir nur auf die Stimme hören, könnten wir die Emotionen unseres Gegenübers wesentlich besser beurteilen.

Wir sind darin auch meistens sehr gut und können unabhängig vom Inhalt hören ob jemand gerade traurig, fröhlich oder verärgert ist. Traurige Menschen sprechen gedämpft und monoton und aufgeregte oder verärgerte Menschen schärfer und mit mehr Melodie in der Stimme. Intuitiv ist uns das bereits bekannt.

Es geht aber noch weiter. Anhand akustischer Aufzeichnungen lässt sich die Stimme genau analysieren und Computerprogramme können sogar lernen, diese Daten zu interpretieren. Klangfarbe, Rhythmus, Melodie und Lautstärkengestaltung werden genau untersucht. Diese Informationen lassen nicht nur Rückschlüsse auf den momentanen emotionalen Zustand zu, sondern lassen zuverlässig erkennen, ob da jemand mit Depression, ADHS oder einem neurotischen Persönlichkeitsbild spricht. Auch z.B. die Nervenkrankheit Parkinson lässt sich schon sehr früh vor anderen Symptomen an der Stimme heraushören.

Ob unsere Haushaltsgeräte bald erkennen können, ob wir gut drauf sind oder einen schlechten Tag hatten, und uns vorsorglich einen Tee zubereiten, ist wieder eine andere Frage. Jedenfalls hat die Stimme eine besondere Bedeutung für uns und unsere Mitmenschen und sollte deshalb gut behandelt werden.

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* Repräsentative Konsumentenbefragung zum Thema Stimme in Auftrag von Engelhard Arzneimittel GmbH & Co KG, bonsai GmbH 2016, n=1,005

Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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