Sommergrippe – so bleiben Sie gesund!

Zwar treten Erkältungen meist in der kalten Jahreszeit auf, in 20 Prozent der Fälle plagen Halsbeschwerden, Schnupfen und Husten die Betroffenen dennoch im Sommer. Oft liegt es am falschen Raumklima. Erfahren Sie hier, wie Sie Erkältungsfallen vermeiden!
Sommergrippe, Heiserkeit und Klimaanlage

Verkühlt im Sommer?

Jeder kennt das: Im Supermarkt wartet ein Kälteschock und nachdem man sich an die Temperatur gewöhnt hat, gibt’s beim Rausgehen die „heiße Watsche“. Das tropische Wetter ist ohnehin eine Belastung für den Kreislauf ­– und solch extreme Temperaturschwankungen machen dem Körper zu schaffen. Klimaanlagen machen die Raumluft oft nicht nur zu kalt, sondern trocknen sie auch aus – die Schleimhäute verlieren dadurch ihre Schutzfunktion. Ein falsches Klima durch zu kalt eingestellte oder schlecht gewartete Geräte ist oft ein Problem. Klimaanlagen können zur Bazillenschleuder werden und zu Erkältungen und Atemwegserkrankungen führen.

Auch die Stimmexperten des Netzwerks stimme.at wissen um die nachteilige Wirkung Bescheid: „Klimaanlagen, so nützlich sie sein können, sind leider sehr ungünstig für unsere Stimmbänder und unser spezifisches Wohlbefinden.“

Stimmstark bei tropischen Temperaturen

Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, Heiserkeit und Halsbeschwerden zu vermeiden:

  • Ein sommerlicher Schal, eine zusätzliche leichte Jacke oder ein Pullover schützen vor Zugluft. Auf Bahn- und Flugreisen habe ich immer ein schickes, unauffälliges Stirnband dabei. Manchmal tut es auch ein sommerlicher Schal – so vermeide ich lästige Symptome in Hals und Rachen sowie Stirn- oder Kopfschmerzen.
  • Meine beliebten isla® Lutschpastillen und eine ständige Flüssigkeitszufuhr helfen enorm, wenn sich das erste Halskratzen einstellt (bestellen Sie hier Ihre kostenlose isla® Probepackung!). Mit einer Wasserflasche bzw. Teekanne ausgerüstet, sorge ich meiner Stimme zuliebe stets für Nachschub.
  • Damit der Wärmeausgleich im Körper nicht durcheinandergerät, achte ich immer auf ein wohltemperiertes Getränk (oft auch Wasser pur, ohne Kohlensäure oder Geschmackszusätze). Zu Kaltes, fest und flüssig, kann die Schleimhäute reizen, heiße Getränke wärmen zu stark. Ein mäßig warmes Getränk hält den Körper in konstanter Balance und lässt Sie weniger stark schwitzen.
  • Auch eine gute Suppe kann ich wärmstens (aber nicht heiß) empfehlen. Kräuter, Gewürze und Salze gleichen den Elektrolythaushalt aus und liefern wertvolle Mineralstoffe.

Gesundes Raumklima – so geht’s!

Temperatur: Die ideale Raumlufttemperatur beträgt mindestens 18°C und maximal 24°C. 21°C sind optimal. Allerdings sollte sich die Innen-Temperatur auch nach dem Wetter richten – mehr als 6°C sollte der Unterschied zur Außentemperatur nicht betragen, um Kälte- bzw. Hitzeschocks zu vermeiden.

Luftfeuchtigkeit: Die Luftfeuchtigkeit beeinflusst stark wie wir die allgemeine Temperatur wahrnehmen. Bei welchen Werten wir uns wohlfühlen, ist für jeden anders. Die Luft darf nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht sein – je nachdem kann man mit einem Luftent- oder -befeuchter regulierend eingreifen. Für das Büro ist etwa 50% relative Luftfeuchte ein guter Wert, zwischen 30% und 70% sind annehmbar.

Zugluft: Ventilator, Klimaanlage, geöffnete Fenster – das alles beeinflusst die Bewegung der Raumluft. Der Zug – sofern er nicht zu stark ist – wird als angenehm empfunden, da durch Verdunstung auf der Haut Kühlung entsteht. Wenn die „Luft im Raum steht“, haben wir andererseits das Gefühl, es sei stickig. Sorgen Sie deshalb für ein angenehmes Maß an Luftaustausch!

Luftqualität: Eine geringe Feinstaubkonzentration und andere Faktoren machen eine gute Luftqualität aus. Pflanzen (im Büro oder zuhause) sind nicht nur nett anzusehen, sondern regulieren die Feuchtigkeit im Raum und sorgen für mehr Sauerstoff. Manche Pflanzen sind sogar in der Lage, die Luft von Schadstoffen zu reinigen – mehr zu Zimmerpflanzen und Raumklima.

Auch in Sachen Luftqualität sollte auf die Klimaanlage geschaut werden. Achten Sie auf eine richtige Einstellung und regelmäßige Wartung. Wie die Raumluft zur Erkältungsgefahr beiträgt, können Sie auch in unserem Beitrag „Erkältungsfaktor Raumluft“ nachlesen.

Vermeiden Sie Kältefallen

Um einer „Sommergrippe“ auch außerhalb von geschlossenen Räumen zu entgehen, helfen diese Tipps:

  • Raus aus verschwitzter Kleidung! Nehmen Sie sich besonders bei sportlicher Aktivität immer auch ein Oberteil zum Wechseln mit, damit Sie trocken bleiben und nicht zu stark auskühlen.
  • Kalt baden bitte eher kurz, denn es kühlt den Körper stark. Danach gleich gut abtrocknen und im Handtuch bzw. angenehm warmer Kleidung einpacken.
  • Vorsicht vor dem kalten Abend! Nehmen Sie einen Pullover oder eine leichte Jacke auch dann mit, wenn es untertags heiß ist. Am Abend kann die Temperatur schnell sinken!
  • Eiskalte Getränke meiden, auf Eiswürfel im Idealfall verzichten. Wenn sie aber doch einmal Lust auf einen kühlen Drink haben – in diesem Blogbeitrag haben wir leckere alkoholfreie Cocktails zusammengestellt.

Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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