Schluckbeschwerden können uns das Leben ziemlich schwer machen. Schmerzen beim Schlucken und eine Störung des Schluckvorgangs sind sehr unangenehm. Wenn es im Hals richtig schmerzt und das Essen, Trinken und Sprechen schwerfällt, ist Schonung und rasche Hilfe angesagt.
Schmerzen beim Schlucken

Ein Mensch schluckt durchschnittlich ca.1000 mal am Tag – im wachen Zustand sechs bis neun Mal innerhalb von 10 Minuten und im Schlaf weniger häufig. Der Schluckvorgang ist ein fein koordinierter, meist unbewusster Bewegungsablauf. Er sorgt dafür, dass Essen und Trinken in den Magen und nicht in die Lunge gelangen und dass Speichel abtransportiert wird.

Was passiert beim Schlucken?

Bei der Nahrungsaufnahme wird das Essen beliebig lange gekaut und eingespeichelt und dann als Kloß von der Zunge nach hinten verschoben. Im Rachen erfolgt das eigentliche „Schluckprogramm“ – Form und Bewegung der Zunge passen sich genau an. Damit nichts in der Nase landet, wird der weiche Gaumen angehoben – er verschließt den Nasenraum. Der Kehlkopf bewegt sich hinauf und der Kehldeckel klappt nach unten, um die Luftröhre zu verschließen, damit nichts in den „falschen Hals“ gelangt. Der Nahrungsbrei wird durch die geöffnete Speiseröhre bis in den Magen transportiert.

Das Schlucken erfüllt noch andere wichtige Funktionen. Der Schluckapparat bietet Schutz davor, dass Fremdkörper in die Atemwege gelangen. Außerdem sorgt der Speichel, der uns zum Schlucken zwingt, für eine Reinigung und Befeuchtung von Mund- und Rachenraum und der Speiseröhre. Dadurch bleibt auch die Zunge beweglich – eine Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt sprechen können.

Schmerzen und Schwierigkeiten beim Schlucken

Schluckbeschwerden haben zwei Seiten. Einerseits kann es sich um Schmerzen beim Schlucken handeln, bei denen man ein Kratzen oder Brennem im Hals verspürt. Andererseits können es störende Empfindungen sein, die aber nicht wirklich weh tun, wie z.B. ein Globulusgefühl (der berühmte Frosch im Hals), oder Störungen des Schluckvorganges wie Verschlucken. Wenn der Hals stark zugeschwollen ist, kann auch noch ein Würgereiz hinzukommen.

Schluckbeschwerden sind – wie auch Heiserkeit – Symptome und keine eigenständige Krankheit. Wahrscheinlich kennt das jeder – bei einer Verkühlung tut das Schlucken weh, aber mit der Erkältung (der Ursache) verschwinden auch die Schluckbeschwerden (die Symptome) wieder.

Ursachen von Schluckbeschwerden

Schluckschmerzen sind meist auf Entzündungen im Halsbereich zurückzuführen. Ursachen für Schluckschmerzen können gereizte oder geschwollene Schleimhäute im Hals- und Rachenraum sein. Auch können Schmerzen beim Schlucken durch eine Erkältung oder Grippe verursacht werden. Meist sind bei einer solchen Erkrankung die Lymphknoten geschwollen und oder die Mandeln gereizt. Anhaltendes Sodbrennen oder auch Pilzbefall können zu Schluckbeschwerden führen. Kratzen im Hals ist oft auch eine allergische Reaktion bei Heuschnupfen – mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag „Pollenallergie: Heuschnupfen und Halsbeschwerden“.

Störungen des Schluckvorgangs selbst treten überwiegend mit zunehmendem Alter auf. Fehlfunktionen der Muskulatur können für die Störung verantwortlich sein. 16–22% der Über-55-Jährigen sind davon betroffen. Neurologische Schäden oder Krankheiten wie Multiple Sklerose aber auch Tumore können Schluckstörungen verursachen.

Wenn die Schluckbeschwerden nach vier bis fünf Tagen nicht besser, sondern vielleicht sogar schlechter werden, sollten Sie jedenfalls zum Arzt gehen, um die Ursache abklären zu lassen und sich eine geeignete Therapie empfehlen zu lassen.

Schluckbeschwerden loswerden

Entzündungsbedingte Schluckschmerzen in einem frühen Stadium kann man oft einfach durch ausreichende Befeuchtung gut lindern. isla® erzeugt einen Schutzfilm auf den Halsschleimhäuten, schützt so vor dem Austrocknen und unterstützt dadurch den Organismus bei der Selbstheilung.

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In schwerwiegenden und hartnäckigen Fällen ist unbedingt ein Arzt zu kontaktieren, welcher zum Beispiel auch eine Antibiotika-Therapie verordnen kann. Für Halsschmerzen und Schluckbeschwerden gibt es aber auch eine Reihe von Hausmitteln, die helfen können – zu den wichtigsten zählen:

Warme und kalte Halswickel:

Probieren Sie aus, was sich besser anfühlt und Ihre Beschwerden lindert. Einen kalten Wickel machen Sie aus Topfen, den Sie auf ein Baumwolltuch streichen. Der Wickel wird so lange oben gelassen, bis der Topfen getrocknet ist. Bei einem warmen Halswickel nimmt man statt kühlem Topfen gekochte, zerdrückte Kartoffeln und wechselt ihn dann, wenn der Wickel ausgekühlt ist.

Trinken und Gurgeln

Am meisten sollten Sie darauf achten, dass Ihre Schleimhäute in Mund und Rachen nicht austrocknen. So kann der Körper Erreger schneller loswerden. Täglich 2 L Wasser oder Kräutertee sind zu empfehlen – Salbei, Thymian, Lindenblüten oder auch Ingwer wirken entzündungshemmend.

Die Tees eignen sich auch hervorragend zum Gurgeln (Ingwer ist u.U. etwas zu scharf). Salzwasser wirkt beim Gurgeln desinfizierend gegen Bakterien und Viren. Ebenso wie Isländisch Moos oder Aloe-Vera beinhalten auch Leinsamen Schleimstoffe, welche die Schleimhäute schützen. Lassen Sie Leinsamen in kaltem Wasser 1/2 h ziehen, seihen Sie die Kerne ab und gurgeln Sie mit dem Leinsamen-Wasser. Ein Spritzer Apfelessig in einem Glas Wasser versorgt uns mit wichtigen Vitaminen und tut ebenso beim Gurgeln seine desinfizierende Wirkung.

Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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