Heiserkeit: Hals und Stimme in Not

Aus der Kehle kommt kein voller Ton, sondern nur mehr ein Krächzen? Wenn Sie im täglichen Leben viel sprechen müssen und die Stimme stark beanspruchen, sind Sie mit Heiserkeit sicher vertraut. Was Heiserkeit bedeutet und wie Sie sich davor schützen können, lesen Sie hier in unserem Blogbeitrag.
Heiserkeit

Heiserkeit – was ist das eigentlich?

Wenn man heiser ist, klingt die Stimme rau, rauchig, zitternd oder insgesamt schwach – die Betroffenen können nur flüstern. Eine gesunde Stimme hört sich dagegen voll und klar an. Produziert wird die Stimme im Kehlkopf am oberen Ende der Luftröhre. Beim Sprechen nähern sich die zwei Stimmlippen an und bilden die sogenannte Stimmritze (Glottis). Die herausgepresste Luft bringt die beiden Stimmlippen zum Schwingen. Bei Heiserkeit ist dieser Vorgang beeinträchtigt.

Heiserkeit ist meist ein vorübergehendes Phänomen – in den ersten zwei Wochen spricht man von einer akuten, danach von einer chronischen Heiserkeit. Wenn die Heiserkeit nach zwei Wochen nicht abklingt, sollten Sie zum Arzt gehen, um die Ursache abklären zu lassen.

Mögliche Ursachen für Heiserkeit

Heiserkeit ist selbst keine Krankheit, sondern ein Symptom, das auf unterschiedliche Ursachen zurückgehen kann.
Im Zuge einer Erkältung kann Heiserkeit auftreten, wenn der Kehlkopf entzündet ist (Laryngitis). Bei einer Epiglottitis ist der Kehldeckel entzündet, bei einer Pseudokrupp, handelt es sich um eine Entzündung unterhalb des Kehldeckels. Auch bei Sodbrennen (Reflux) – wenn saurer Magensaft zurück in die Speiseröhre fließt und den Kehlkopf reizt – kann sich eine Kehlkopfentzündung entwickeln und die Stimmproduktion beeinträchtigen.

Oft ist die Heiserkeit auch einfach nur eine Folge einer Überbelastung, durch z.B. zu lautes Sprechen in der Disco oder wenn man bei einem Rock-Konzert lauthals mitgesungen hat. Menschen mit typischen Sprechberufen sind häufig von Heiserkeit betroffen: Lehrer, Kindergärtner, Schauspieler, Verkäufer, Ärzte, Anwälte und natürlich auch Sänger. Besonders dann, wenn sie die Stimme falsch belasten – hier kann ein Sprechtraining helfen.

Auch wenn man allergieauslösende Substanzen, Rauch oder z.B. Autoabgase, eingeatmet hat, kann die Stimme danach heiser klingen.

Veränderungen der Stimmbänder sind eine weitere Ursache für Heiserkeit: dauerhafte Überlastung kann Stimmbandpolypen – die sogenannten Sängerknötchen – verursachen. Unbehandelte, chronische Heiserkeit bzw. Entztündungen im Kehlkopfbereich können auch zu Veränderungen wie Zysten oder dem Reinke-Ödem – eine Flüssigkeitsansammlung in einem Bereich der Stimmbänder – führen. Um auszuschließen, dass hinter einer chronischen Heiserkeit ein bösartiger Tumor steckt, sollte man jedenfalls den Arzt aufsuchen.

Heiserkeit tritt auch bei neurologischen Krankheiten wie Parkinson bzw. multipler Sklerose auf, oder wenn die Nerven im Stimmbereich bei einer Operation oder durch Inturbation beschädigt wurden.

Auch eine Depression oder andere psychische Faktoren wie Stress oder Angst können zu einer Stimmstörung führen.

Und schließlich gibt es noch so etwas wie die Altersheiserkeit. Die Stimme klingt zwar über viele Jahre hinweg relativ gleich, der Stimmapparat kann jedoch im Alter seine Elastizität verlieren. Die Stimme klingt dadurch heiser, das Sprechen wird allgemein anstrengender.

Was hilft bei Heiserkeit?

Bei einer akuten Heiserkeit – aufgrund von Erkältung oder Überlastung – können Sie einfache Maßnahmen ergreifen, um Ihre Stimme rasch wiederherzustellen.

Generell gilt: Schonen Sie Ihre Stimme! Sprechen Sie wenig, flüstern Sie nicht und räuspern Sie sich nicht – das schadet der Stimme nur noch mehr! Vorbeugend kann es helfen, ein Stimmtraining zu machen, in dem Sie lernen, die Stimme möglichst schonend zu benutzen.

Hausmittel wie warme Milch mit Honig, Dampfbäder mit Kamille oder das Inhalieren mit Salzwasser haben sich bei Heiserkeit bewährt. Nehmen Sie viel Flüssigkeit wie warme Tees zu sich – das sorgt für eine Befeuchtung der Schleimhäute. Lassen Sie allerdings die Finger von alkoholischen Getränken und verzichten Sie auf Kaffee, da dieser den Körper austrocknet.

Auch gewisse Medikamente wie z.B. Antidepressiva können die Schleimhäute austrocknen und die Heilung der Stimme verzögern. Rauchen ist bei Heiserkeit auf keinen Fall anzuraten – weder aktiv noch passiv.

Mit isla® moos oder isla® med können Sie die Schleimhäute in Mund und Rachen feucht halten und so zu einer schnelleren Erholung Ihrer Stimme beitragen – hier können Sie sich eine gratis Probepackung bestellen.

Meiden Sie allerdings scharfe Erkältungsbonbons mit Mentholgeschmack – ebenso wie scharfe Gewürze und sehr heißes Essen.

Bei einer längeren Heiserkeit sollten Sie jedenfalls zum Arzt gehen, damit dieser die Ursache abklären und eine entsprechende Therapiemethode auswählen kann.

Hinweis:

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen dieses Medizinproduktes informieren Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker.

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